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Elektrotechnik von A - Z

Die Sparwechselschaltung

Info:

Die Sparwechselschaltung dient in der Elektroinstallation dazu "Verbraucher", meist eine oder mehrere Leuchten, von zwei Stellen aus, ein- bzw. auszuschalten.

Für die Schaltung benötigt man zwei Wechselschalter, die es im Handel auch unter der Bezeichnung Aus-Wechselschalter gibt
(Ausschalter werden von den meisten Herstellern jedoch gar nicht mehr produziert).

Die Sparwechselschaltung lässt sich, im Gegensatz zur normalen Wechselschaltung, nicht zu einer Kreuzschaltung erweitern. Ein Vorteil der Sparwechselschaltung ist, dass an beiden Schaltern der Außenleiter (L), der Neutralleiter (N) und der "Lampendraht" (in der Zeichnung orange) vorhanden ist. Legt man zusätzlich noch den Schutzleiter (PE) zu jedem Schalter, so kann man an jedem Schalter noch eine Steckdose montieren. Man benötigt also nur fünf Adern zu jeder Schalter-Steckdosen-Kombination. Bei der herkömmlichen Wechselschaltung sind es auf der einen Seite fünf und auf der anderen Seite sechs Adern. Aus diesem Grund wird Sie auch Sparwechselschaltung genannt.

Schaltbild einer Spar - Wechselschaltung 

 

schaltung spar wechselschaltung simple elektrotechnik

Funktionsprobe:

Zum Testen der fertig verdrahteten Schaltung gehst Du ganz einfach vor:

Du schaltest abwechselnd beim ersten und dann beim zweiten Wechselschalter und das ganze vier mal. (Entweder hin und her laufen, oder mit zwei Personen). Dabei muss die Lampe jeweils aus- bzw. einschalten.

Sollte sie das nicht tun, so hast Du einen Fehler gemacht und musst alles kontrollieren. Es muss immer 4 mal geschaltet werden (abwechselnd), da es Fehler gibt, wo man zwar an der einen Seite einschalten kann, aber an der anderen Seite nicht wieder aus. Ohne diesen Testvorgang könnte man solch einen Fehler übersehen und ärgert sich, dass man das gerade weggepackte Werkzeug wieder hervor holen muss.

 

Allgemeiner Sicherheits Hinweis:

Das arbeiten mit Strom kann Lebensgefährlich sein und sollte daher auch nur von Fachleuten ausgeführt werden!! Grundsätzlich gilt: Alle Arbeiten an Teilen, die unter Spannung stehen, sind verboten.

Daher muss man vor den Arbeiten die Anlage freischalten. Unter Freischalten versteht man, das die Spannung an einer Anlage abgeschaltet wird.
Dies kann man zum Beispiel erreichen durch:

  • Ausschalten des Leitungsschutzschalter
  • Herausdrehen von Schmelzsicherungen
  • Ziehen von NH-Sicherungen
  • Ausschalten von Fehlerstromschutzschalter
  • Ausschalten von Motorschutzschalter
  • Ausschalten des Hauptschalters
  • Bei Elektrogeräten mit Stecker, den Stecker ziehen.

Vorschriften zu elektrischen Leitungen und deren Verlegung, zu Installationsbereichen, zur Absicherung und Schutz von Stromkreisen etc. durch VDE sowie die TAB des zuständigen Energieversorgers sind immer ohne Ausnahme einzuhalten. Nötigenfalls sollte sich entsprechende Fachliteratur aus dem Buchhandel oder direkt bei Ihrem Energieversorger zugelegt und zu Rate gezogen werden.

 

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Gerade im Bereich Elektro steht Sicherheit an oberster Stelle darum sollte man auch nicht am richtigen Werkzeug sparen.
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